Demenz Beziehung und Begegnung –Selbsthilfegruppe und Literatur

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Diese Homepage soll als Begleitung dienen, um Angehörige und Betroffene von an Demenz erkrankten Menschen zu unterstützen. Der eine oder andere erkennt sich vielleicht wieder in bestimmten Situationen, die auf meiner Homepage oder in meinem Buch beschrieben sind.

Leider begegnet man Menschen mit Einschränkungen, so auch Menschen mit Demenz, kaum bzw. „anders“. Menschen mit Demenz werden oft als Belastung für unsere Gesellschaft gesehen, ein wachsendes „Problem“, das mit riesigen Schritten auf uns zukommt. (Ich möchte Sie hier nicht mit Zahlen langweilen)…

Also Sie sind nicht allein, es gibt viele Menschen, welche die gleichen Erfahrungen machen und sehr unterschiedlich damit umgehen.

Fühlen Sie sich mitunter auch hilflos, Sie verstehen ihren kranken Angehörigen nicht mehr, sie finden keinen Zugang mehr zu ihm/ihr. Seine Handlungen und Aussagen machen für Sie keinen Sinn. Dann kommt es zur Situation, wo wir keinen Zugang mehr zu unserem geliebten Menschen bekommen.

Wir wollen natürlich versuchen, unsere Vorstellung von „Richtig und Falsch“ beizubehalten, schließlich hat Mutter oder Vater uns das so übermittelt.                                          

 

Jetzt soll das nicht mehr so sein?

Würden Sie Ihren Partner oder Ihre Mutter dazu bringen wollen, mit der rechten Hand zu essen, wenn dieser Arm gebrochen und eingegipst wäre? Nein, denn es ist für jeden sichtbar, dass der Kranke mit einem solchen Arm nicht essen kann.

Der Demenzkranke hat zwar keinen Armbruch, der behandelt werden müsste, aber ein oder mehrere Teile seines Gehirns sind wie bei einem Bruch eingeschränkt oder nicht mehr leistungsfähig. Da man dies allerdings äußerlich nicht sieht, laufen Helfende leicht Gefahr, den Patienten zu überfordern. Der Kranke kann aber nicht mehr das erfüllen, was man von ihm erwartet:

Er ärgert sich. Sein Ärger entlädt sich auf die Angehörigen. Diese reagieren nun ebenfalls verärgert. Ein Teufelskreis. Das muss nicht sein. Wir möchten helfen, zu verstehen.

Vielleicht können Sie anhand der Informationen, besser mit den Situationen umgehen oder Sie können sich über die Links Unterstützung holen. Sie benötigen ein kleines Netzwerk, wenn möglich innerhalb der Familie, Freunde, und/oder Institutionen die Hilfe leisten.

 

Bauen Sie sich dieses Netzwerk auf!

 

–Sie als Angehöriger / Betreuer sind gefordert –

 

Vergessen Sie nicht, dass auch Sie Ruhephasen und Erholung nötig haben, sonst können Sie auf Dauer die Anforderungen nicht bewältigen.

 

Zusammen auf Zeit = Bewusstsein der Endlichkeit begreifen 

 

 

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